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Persönliche Schutzausrüstung Unterweisung (PSA-Unterweisung)

  • Ihre Mitarbeiter arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen?
  • Tragen Ihre Mitarbeiter bei Tätigkeit PSAgA?
  • Müssen Sie den Arbeitsbühnenkorb in der Höhe verlassen?

Dann benötigen Ihre Mitarbeiter nach PSA-Benutzerverordnung (PSA-BV) eine PSA-Unterweisung
(PSA = Persönliche Schutzausrüstung, PSAgA = Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz)!

PSAgA/PSA Schulung, Prüfung in Theorie und Praxis:

  • Rechtliche Grundlagen / Regeln der Technik
  • Gefahren und Unfälle
  • Physikalische Grundlagen / Materialkunde
  • Bewährte Praxis im Umgang mit PSA

Betreten und Verlassen des Arbeitsbühnenkorbes in der Höhe:

  • Gefährdungsbeurteilung
  • Maßnahmen und Anforderungen

Verwendung einsatzspezifischer PSA:

  • Welche PSA zu welchem Zweck?
  • Die Schulung dauert ca. 8 Stunden

Weitere Informationen zum Thema PSA, PSAgA

Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) haben bei sämtlichen Tätigkeiten Verwendung zu finden, welche aufgrund ihrer Art Gesundheitsschäden oder Verletzungen hervorrufen und welche durch andere Maßnahmen (organisatorisch bzw. technisch) nicht vermieden werden können. Neben den organisatorischen und technischen Maßnahmen werden die persönlichen Maßnahmen (PSA und Unterweisung) zu den traditionellen Maßnahmen des Gesundheitsschutzes sowie der Arbeitssicherheit hinzugerechnet. Die organisatorischen und technischen Maßnahmen sind jedoch bevorzugt durchzuführen. Persönliche Schutzausrüstungen kommen in der Wirtschaft sowie auch bei Rettungseinrichtungen und der Bundeswehr oder Polizei zum Einsatz. Aber auch im Sport- und Freizeitbereich gelten PSA als unverzichtbare Hilfsmittel  (beispielsweise Schutzhelm, Auffanggurt, Rucksack). Sie haben den grundlegenden Vorschriften des Anhangs II der Richtlinie 89 / 686 / EWG (1) nachzukommen. Harmonisierte Normen, welche von der EU-Kommission aufgestellt wurden, geben eindeutige Anforderungen an die einzelnen Ausrüstungsgegenstände vor.

Eine Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) stellt ebenfalls eine Ausrüstung dar, welche berufsgenossenschaftlich Versicherte bei Absturzgefahr verwenden müssen, wenn eine organisatorische bzw. technische Absturzsicherung nicht vorhanden ist. Die zu sichernde/n Mitarbeiter/innen müssen eine Unterweisung mit Prüfung absolviert haben. Die Mitarbeiter müssen sich zudem einer arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung (G41.0) unterziehen. Die Berufsgenossenschaften stellen Vorgaben auf, in denen aufgeführt ist, ab welcher Absturzhöhe eine Sicherungspflicht erfolgen muss. Die Schutzausrüstung besteht aus einem Auffang- und Haltesystem. Das Auffangsystem soll die fallende Person sicher auffangen und den Körper beim Absturz sicher halten. Das Haltesystem muss ein belastungs- sowie gefährdungsarmes Ausüben der Tätigkeit gewährleisten. Die Eventualität eines Absturzes ist hierbei auszuschließen.

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